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Forstbetriebe etwas positiver gestimmt

Nach einem ausgesprochen schlechten Jahr 2019 blicken die österreichischen und deutschen Forstunternehmen nun wieder etwas positiver in die Zukunft. Das dürfte in erster Linie an den jüngst realisierten Rundholz-Preisanstiegen liegen.

Forst-Konjunkturbarometer1 © Günther Jaukgrößer Anders als vor einem Jahr erwartet der überwiegende Teil der Forstbetriebe (70 %), dass die Rundholzpreise im 1. Halbjahr 2020 zulegen. 21 % gehen indes von „gleichbleibenden“ und 9 % von „sinkenden“ Verkaufspreisen aus. Zum Jahreswechsel 2018/2019 erwarteten hingegen 55 % „sinkende“, 32 % „gleichbleibende“ und 10 % „steigende“ Verkaufspreise. Kaum Veränderungen dürfte es bei den Ernte- und Transportkosten geben. Hier erwarten jeweils über 70 % der Betriebe, dass diese im laufenden Halbjahr „gleich bleiben“.


Stimmungsaufhellung

Forst-Konjunkturbarometer2 © Günther Jaukgrößer Die Einschätzung der Geschäftslage hat sich im abgelaufenen Jahr massiv verschlechtert. Beurteilten Ende 2018 noch über 70 % der Befragten ihre Lage im vergangenen Halbjahr als „zufriedenstellend“ oder „gut“, melden seit dem 2. Quartal 2019 jeweils drei Viertel der Forstbetriebe eine „schlechte“ Geschäftslage.

Für das laufende Halbjahr zeigt man sich allerdings deutlich optimistischer: 57 % gehen von einer „zufriedenstellenden“ Entwicklung ihrer Geschäftslage aus. 34 % erwarten, dass diese sich schlecht entwickelt. 9 % rechnen hingegen mit einer guten Entwicklung. In puncto Umsatz erwarten 30 % einen Anstieg, 53 % keine Veränderung und 17 % einen Rückgang im 1. Halbjahr.


Autor: Günther Jauk
23.01.2020, 09:18 MEZ

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