Buchhalter Ing. Andreas Schindlbacher: Ruhender Pol und stabiles Fundament in der Finanzbuchhaltung und Kostenrechnung der Forstdirektion der Steiermärkischen Landesforste in Admont: Am 30. Juni 1976 in Rottenmann geboren, Matura in Raumberg, lernte 5 Jahre lang das Finanzwesen bei der Hypo Steiermark in Liezen und verjüngte dann ab 2001 das Team der Landesforste als Buchhalter. Durch seine kaufmännische Ausbildung und geerdet durch den elterlichen Betrieb in Büschendorf (wo er heute mit Gattin Barbara und Tochter Anna und den Eltern lebt) - dort auch selbst forstlich und jagdlich aktiv - hat Andreas den Übergang des stark forstlich - jagdlich geprägten Großforstbetriebes Landesforste zum heute multifunktionalen Naturraummanagement mustergültig betriebswirtschaftlich begleitet und gefestigt, indem er die analoge Buchhaltung ins digitale Zeitalter geführt hat. Seine EDV - Affinität ist legendär, eine Auskunft über spezielle Kontobewegungen (oder tiefere buchhalterische Geheimnisse) dauerten oft nur wenige Minuten, dann hatte man die aktuellste, graphisch aufbereitete bunte Excel - Tabelle in Händen - was auch eine große Hilfe bei unseren internen Rechnungshof - Prüfungen darstellte! Dafür bin ich ihm heute noch als ehem. Chef sehr dankbar.
Zu guter Letzt ein Kuriosum Schindlbachers (für Ökologen): Sein privates Hobby (natürlich außerhalb des Waldes!!): Co - Pilot in einem Rallye - Auto und mit seinem Piloten Beppo Harrach Österr. Rallye - Staatsmeister 2011 - Gratulation!
Förster Rudi Haslinger - Eremit und Revierleiter in der "Speckkammer" der Landesforste, dem Revier Laussatal:
Rudolf Haslinger wurde am 7. Juli 1976 in Schärding am Inn geboren; nach der Forstmatura Adjunktenzeit beim Forstamt Dreher/Eisenwurzen 1996 - 1998, Staatsprüfung September 1998, anschließend in der GIS - Abteilung der ÖBF im Controlling, von 1999 bis 2003 Kanzlei - und Revierleiter beim Forstbetrieb Hoyos/FV Kernhof - bereits mit Blick in die Steiermark, daher nicht mehr weit bis zum nächsten Schritt: Über Vermittlung des Berufskollegen Förster Wilfried Weninger im März 2003 Aufnahme bei den Steierm. Landesforsten - zunächst im Nationalpark - Revier Gstatterboden/Hieflau, ab 2009 nach Freiwerden des begehrten Wirtschafts - Revieres Oberlaussa Einzug und Übernahme der Försterei beim Sagwirt, heute Försterei "Laussatal".
Haslinger meistert die schwere Zeit der Wiederbegründung der Bestände nach Kyrill (2007), beobachtet und lenkt - mit Berufsjäger Peter Haller - die ausgewogene Bilanz zwischen Wald und Wild und das Resultat ist erfreulich sichtbar: Mischwaldaufbau im montanen Bergwald bei hohem Schutzwaldanteil - wenn nur der lästige Käfer nicht wäre!!
Genauigkeit, Revierkenntnis und Disziplin zeichnen ihn aus. Bei verwaltungstechnischen Fragen (Formulare & CO) bereitwilliger Helfer bei Försterkollegen. Rudolf ist gerade dabei, sein Revier wieder zum wirtschaftlich - waldbaulichen Einser - Revier der Landesforste zu machen. Bitte auf die Lawinen aufpassen!
Rauhe Schale, weicher Kern: Revierleiter Förster Martin Zorn - ein echtes Naturereignis (nicht: " - Katastrophe") im Gesäuse - so könnte man den uneingeschränkten Bürgermeister von Gstatterboden bezeichnen.
Seine Vita: Geboren am 23. Feb. 1976 in Kirchdorf an der Krems, Försterschule in Gainfarn, Staatsprüfung Okt. 1999. Forstadjunktenzeit und Praxisschliff 1997 - 1999 beim Erzbistum Wien, Förster Franz Müller (ehem. Landesforste) in der Waldheimat. Von 1999 - 2008 Förster beim Forstbetrieb Foscari in Kärnten, 2008 - 2009 FV Imlau/Salzburg. Nach diesen forstlichen Wanderjahren Aufnahme im Juni 2009 bei den Steierm. Landesforsten und "Einnisten" mit Familie, Gattin Elke und 2 Töchtern in der ehemaligen FV Gstatterboden. Betreut seitdem das Großrevier Gstatterboden/Hieflau/Waag mit ca 8000 ha Nationalparkfläche, während er im Gebirgsforstrevier Waag auch den Jagddienst übernommen hat.
Martin Zorn zu beschreiben ist nicht leicht, am ehesten zutreffend: "Der richtige Mann am richtigen Ort", guter Waldbauer, Praktiker ersten Ranges und Organisationstalent. Jagdlich firm, Hundeführer und auch Richter bei Hundeprüfungen. Ausbildung zum zert. Forst- u. Kulturspezialisten (das aber eher seinem Chef zuliebe). Resümee: Das Gesäuse formt sich seine Menschen selbst und das ist im Falle Martins durchaus positiv gemeint!
Allen Dreien ein Danke für den gemeinsamen Weg und paßt`s mir weiter gut auf die Landesforste auf!
Ad multos annos - Euer Altforstdirektor Andreas Holzinger