Überraschend verstarb am 6. Jänner Ofö. Robert Abeska im 90. Lebensjahr.
Geboren wurde er am 25. Juni 1918 in Giebau bei Sternberg, Nord-Mähren, als ältester Sohn der Eheleute Robert und Stefanie Abeska. Abeska besuchte nach Vorpraxis im Forstamt Sternberg, die Höhere Forstschule Reichsstadt und die Forstschule Eger.
Im Russlandfeldzug musste er bis 1945 dienen, und danach bis 1947 in Kriegsgefangenschaft bleiben. Im selben Jahr erhielt er als Staatenloser die österreichische Staatsbürgerschaft und eine Anstellung als Revierförster bei der Graf Stubenberg´schen Forstverwaltung in Gutenberg bei Weiz, Revier Schöckel, die er bis zu seiner Pensionierung 1982 ausübte. 1948 heiratete er Ludmilla Sauseng und führte mit ihr und zwei Töchtern ein harmonisches Familienleben.
1972 wurde er auch zum Bürgermeister des Kurortes St. Radegund gewählt und übte dieses Amt bis 1988 aus. Dafür erhielt er das goldene Verdienstabzeichen der Republik Österreich. Er war immer sehr hilfsbereit und kameradschaftlich und stets der ruhige Pol unter uns Forstleuten. Sein vorbildliches Verhalten prägte auch meine berufliche Laufbahn.
Die Anteilnahme gilt besonders seiner Tochter Renate in Bolivien und seiner Tochter Karin, die aufopfernd viele Jahre für ihn gesorgt hat.